„Lernen braucht Raum“ von Kai Neumann, OGGS Glashütte

Das Raumkonzept „Lernen braucht Raum“ hat mir eine größere Sicherheit in meiner Organisation gegeben. Ich kann jetzt Unterrichtsmaterialien leichter präsentieren und Kolleginnen Platz für ihre eigenen Materialien anbieten. Auch die Kinder haben durch das Raumkonzept eine höhere Übersicht bekommen. So entfallen unnötige Fragen der Schülerinnen und Schüler nach dem Aufbewahrungsort von Unterrichtsmaterialien und Zusatzmaterialien. Durch das Konzept können Sitzkreise für einen Informationsaustausch schneller und effizienter gebildet werden; denn es ist ja jetzt genug Platz vorhanden.

Dies alles gibt den Kindern und mir eine höhere Übersicht und macht uns entspannter, sodass mehr Zeit für mich als Lehrer für vielfältigeres und differenziertes Lernen vorhanden ist.

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Fablearn Stanford University

Am  14. Oktober wurde ich von Ole Sejer Iversen ikon-fablearn(http://pure.au.dk/portal/da/imvoi@hum.au.dk) eingeladen, an einer der Konferenzen des Fablearn auf dem Stanford Campus teilzunehmen.

Alles zum Fablearn findet man auf dieser Seite: http://fablearn.org/.

Unter „Conferences“ sind die Vorträge via live stream aufgezeichnet. Außerdem kann man sich ein Handbuch herunterladen in dem praktische Beispiele aufgeführt sind.

Auch in Hamburg gibt es schon ein „Fablab“: http://www.fablab-hamburg.org/.

 

geschrieben von Maike Denecke-Wittern, Menlo Park

The Coder School

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Das Coding (programmieren) fängt hier z.T. im Kindergarten an. In der Schule ist es ein Schulfach ab der 1. Klasse. Wer sein Wissen vertiefen will oder aus Deutschland kommt und deshalb keinen blassen Schimmer vom Coding hat, kann hier lernen.

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Profil der Schule am Gehölz

Schule am Gehölz

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Unsere Schule hat 129 Schülerinnen und Schüler in 6 Lerngruppen, die von 8 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet werden. Laut Prognose wird die Schule in den nächsten Jahren mit 160 Schülerinnen und Schülern komplett zweizügig werden.

Das Besondere an unserer neu umgebauten Schule ist die Fachraumaufteilung.

  • Für jeden Jahrgang stehen zwei nebeneinanderliegende Klassenräume zur Verfügung.
  • Jeder Klassenraum hat einen Nebenraum.
  • Der Klassenraum der Klasse a ist zugleich Fachraum für Mathematik, der Klassenraum der Klasse b ist zugleich Fachraum für Deutsch.
  • Die Schüler tauschen ihre Klassenräume für den Fachunterricht in M und D.
  • In den Räumen sind Differenzierungsmaterialien zur individuellen Förderung und Forderung der Kinder vorhanden.
  • In den Räumen sind Lernplakate und Anschauungsmaterial für die Unterrichtinhalte des Jahrgangs dauerhaft aufgehängt.

Auch haben wir uns für eine einheitliche Struktur der Klassenräume entschieden, mit Arbeitsplätzen zum Arbeiten im Sitzen, Liegen und Stehen.

  • Schränke und Regale aus Buchenholz mit Präsentationsflächen aus Kork.
  • Je Klasse 6 Zweiertische, 4 Einertische, 2 Trapeztische, 1 Gruppentisch und 2 Blumentische als Stehtische.
  • Eigentumsboxen Größe A3 für jedes Kind.
  • Stellwände aus Buchenholz mit Korkflächen zur Präsentation und Abgrenzung.
  • Einstecktafeln aus Holz für Arbeitsbögen.
  • Kleiner Lehrertisch, Einstecktafel für Lehrer zur Klassenorganisation.
  • Großer Teppich als Mitte im Klassenraum.
  • Möbel werden an den Wänden zu Einzel- Partner- und Gruppenarbeitsplätzen gestellt, auch durch Trennwände beruhigt.
  • In jedem Nebenraum befinden sich zwei Laptoparbeitsplätze.
  • Unser Logo der Schule ist nach einem pädagogischen Farbkonzept konzipiert, so dass sich alle Farben der Klassenräume dort wiederfinden. Als Identifikationsfigur gibt es die Eule Lunna.

 

geschrieben von Tina Jaster, Schulleiterin der Schule am Gehölz 

Profil der Freiherr-vom-Stein-Schule

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Die Akteure

Die Freiherr-vom-Stein-Schule
Gemeinschaftsschule der Stadt Neumünsterbild-1-schulstorie-fvs

Die Gemeinschaftsschule entwickelte sich aus einer Realschule. Im Zuge dieses Prozesses entwarf sie ein völlig neues inklusives Lernkonzept, das das selbstorganisierte Lernen in fächerübergreifenden Lernumgebungen in den Vordergrund stellt.
Zeitgleich bekam die Schule ein neues Schulgebäude mit 24 Klassen-, sechs Gruppen-, 13 Fachräumen (davon zwei Computerräume), zwei Gymnastikhallen, eine Mensa kombiniert mit einem Veranstaltungsbereich für ca. 250 Personen.
Im Zuge des inklusiven Raumkonzeptes überführten wir die traditionellen Klassenräume in kreidefreie Lernbüros. Auf dem umlaufenden Schienensystem hängen quadratische Whiteboard-Tafeln, die für Gruppenarbeiten genutzt werden können. Die zur Zeit noch klassischen Computerräume werden demnächst in digitale Lernräume umgestaltet.

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